Gerd de Bruyn
Erlenbruch
Ein Rockermärchen
Mit Zeichnungen von Alexander Misch. Umfangreich wie ein Roman ist diese Erzählung über das Leben eines Taugenichts, der in den frühen 1970er Jahren aus dem kleinbürgerlichen Mief des Elternhauses ausbricht und an nichts anderes denkt als so rasch wie möglich an ein Motorrad zu kommen, um von den Bones, einer Frankfurter Rockergang, aufgenommen zu werden. Dass er früh von der Schule fliegt, ist der Sache förderlich. Seine Abenteuer persiflieren Zeitereignisse wie den Kennedybesuch und den Frankfurter Häuserkampf. Die Menschen, denen er begegnet, stammen aus den unterschiedlichsten Milieus. Auch die Bones sind ein “mächtiges Häuflein“. Als ihr Machthunger immer größer wird, macht sich unser Held selbständig, wählt den Rang eines “Nomad“ und unternimmt Reisen nach Frankreich, Italien und Griechenland. Da alles frei erfunden, reichlich unrealistisch ist und gut ausgeht, handelt es sich um ein Märchen.
Taschenbuch, 12 cm x 19 cm
200 Seiten
ISBN: 978-3-928249-83-6
12,90 €
Edition Staub im Skript-Verlag 2019
Auch als e-Book lieferbar! ISBN 978-3-928249-84-3 zum Preis von 7,99 €
Gerd de Bruyn wurde 1954 in Köln geboren und verbrachte sein halbes Leben in Frankfurt am Main. Heute lebt er in Tübingen und lehrt Architekturtheorie an der Universität Stuttgart. Neben seinen wissenschaftlichen Arbeiten verfasste er auch Essays für den Deutschlandfunk, Hör- und Theaterstücke, den Gedichtband „denken: body, sprechen: poe“ (2010), die Reimerzählung „Die Brandstifter von Dünkelkirchen“ und den Romanessay „Das artemisianische Prinzip“ (beides 2014 in der Edition Staub erschienen).
Eine äußerst originelle Buchbesprechung zu Gerd de Bruyn’s Erlenbruch finden Sie hier:
Stattkus Fritz
5,0 von 5 Sternen Tolles Buch
Bewertet in Deutschland am 21. Januar 2021
Sehr gut geschrieben es entführt in eine andere Zeit