Marie Molsberg
Was vom Schnee bleibt
Roman
"Vertrauen oder Kontrolle? Diese Frage hat Helen für sich schon lange entschieden. Perfekt organisiert verläuft ihr Alltag in vorhersehbaren, erfolgreichen Bahnen, bis sie Einar, ihre Liebe aus Studientagen, wiedertrifft. Er ist interessiert, sie sehr beunruhigt, Einar lädt sie ein, Helen zögert lange. Ihre Begegnungen in der Weite der norwegischen Winterlandschaft wecken in Helen tief verborgene Gefühle und stören ihr geordnetes Leben. Kann sie es wagen, sich auf so viel Nähe einzulassen? Alles spricht dagegen, besonders Einars dunkles Geheimnis, dass er erst offenbart, als ihm keine andere Wahl bleibt."
Taschenbuch, 15,5cm x 22cm
200 Seiten
ISBN 978-3-928249-33-1
200 Seiten
ISBN 978-3-928249-33-1
14,50 €
Skript-Verlag 2023
Auch als e-Book lieferbar! ISBN 978-3-928249-34-8 zum Preis von 8,99 €
Marie Molsberg, aufgewachsen im Westerwald, lebt und schreibt in Berlin.
Wichtige Worte in ihrem Leben sind:
lesen, schreiben, lachen,
Berge, Blumen, Radtouren,
neugierig, frech, ungeduldig,
sowohl als auch, hier und jetzt, ja.
Berge, Blumen, Radtouren,
neugierig, frech, ungeduldig,
sowohl als auch, hier und jetzt, ja.
„Was vom Schnee bleibt“ ist ihr erster Roman.
Lesungen:
Der Roman wurde von der Wochenzeitung DIE ZEIT in ihrem Literatur-Newsletter "Was wir lesen" vom 2. März 2023 aus zahlreichen Einsendungen als eines von sieben Büchern, die das Leben verändern können, ausgewählt.
Weitere Rezensionen:
5,0 von 5 Sternen Ein Buch, das Mut macht
Rezension aus Deutschland vom 26. März 2023
Eine mittelalte Frau, die ihr Leben in geordnete Bahnen sortiert hat.
Ein Ärztin, die ihre Patienten gut versorgt.
Eine Tochter, die sich um ihre Mutter kümmert.
Eine Mutter, die ihren Sohn lieber näher dran hätte.
Eine Freundin, auf die Freundinnen sich verlassen können.
Und dann macht das Leben Angebote, die mehr Weite und mehr Nähe gleichzeitig bedeuten würden.
In wunderbarer Sprache geschrieben, lässt uns dieses Buch Helen auf ihrem Weg des Losmachens und Zumachens, des Loslassen und Zulassens begleiten.
Ein besonderes Buch für Menschen, die sich auf ihrem eigenen Weg einen Anstuppser Richtung Mutigsein wünschen.
Ich freue mich auf mehr von Marie Molsberg.
Eine Tochter, die sich um ihre Mutter kümmert.
Eine Mutter, die ihren Sohn lieber näher dran hätte.
Eine Freundin, auf die Freundinnen sich verlassen können.
Und dann macht das Leben Angebote, die mehr Weite und mehr Nähe gleichzeitig bedeuten würden.
In wunderbarer Sprache geschrieben, lässt uns dieses Buch Helen auf ihrem Weg des Losmachens und Zumachens, des Loslassen und Zulassens begleiten.
Ein besonderes Buch für Menschen, die sich auf ihrem eigenen Weg einen Anstuppser Richtung Mutigsein wünschen.
Ich freue mich auf mehr von Marie Molsberg.
5,0 von 5 Sternen snofnugg-prinsesse
Rezension aus Deutschland vom 12. Januar 2023
Eine 'Schneeflockenprinzessin' wird aus der durchstrukturierten zwanghafte Helen, die die Leser*in im ersten Kapitel vom "Was vom Schnee bleibt" kennenlernt. Zaudernd und zögernd lässt sie sich auf das Abenteuer Einar ein: eine Jugendliebe, die ihr in Berlin wieder begegnet - ein Mann, mit Geduld und viel Gefühl für die verletzte, skeptische Helen, die sich und anderen etwas vorzumachen gelernt hat aber noch offen genug ist, sich dann doch noch einmal einzulassen... Zärtlich verwunschen wie der Schnee, der verzaubert, aufs Wesentliche reduziert, der ängstigt und befreit kommt diese Liebesgeschichte daher. Sie endet tragisch und tröstet dabei. Die Snofnugg-prinsesse ist eine Wahrheit; dass sie schmilzt ist Teil dieser Wahrheit. Die Autorin versteht es in Inhalt und Sprache kristallklar und tief poetisch zugleich zu sein. Damit verzaubert sie und lässt nicht zu, dass die Liebe zwischen Helen und Einar dem Kitsch anheim fällt. "Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose" (Gertrude Stein) und "eine Schneeflocke ist eine Schneeflocke ist eine Schneeflocke". Das lässt Marie Molsberg die Leser*in spüren! Unbedingte Leseempfehlung.